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Goyas 'Desastres de La Guerra' Im Kontext Druckgraphischer Zyklen Zu Den Schrecken Des Krieges (German Edition)

Goyas 'Desastres de La Guerra' Im Kontext Druckgraphischer Zyklen Zu Den Schrecken Des Krieges (German Edition)

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Grafik, Druck, Note: 2,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, 142 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Abbildungen sind leider nicht dabei, aber gut durch das Abbildungsverzeichnis in Buchern zu finden. , Abstract: 1 Einleitung No hay remedio. Diese Aussage untertitelt eine Szene der Desastres de la Guerra von Francisco de Goya. Sie druckt sie aus, was Krieg nimmt: alles. Krieg ist ein Zustand, der alles Positive in der Welt negiert, ein Zustand, der nahezu kompletten Destruktion. Es gibt keinen Halt, keinen Trost und keine Hoffnung mehr. Danach ist nichts mehr so, wie es einmal war: die, die uberlebt haben, sind nicht nur physisch gebrandmarkt, sondern tragen auch tiefe Wunden in sich. Man versteht nicht, was Menschen sich gegenseitig im kriegerischen Wahnsinn antun konnen, wie der Mensch zu einer gefuhlskalten Mordmaschine mutieren kann. Wo Worte versagen, Krieg zu beschreiben, bedarf es der Kunst. Wie kann diese Grausamkeit dargestellt werden? Welche Motive hat der Krieg; kann man sie verallgemeinern, oder muss man sie als unterschiedliche zeittypische Umgange mit Krieg klar differenzieren? Was kann und soll dem Betrachter vermittelt werden? Macht sich nicht jeder Kunstler mit der Darstellung des Krieges schuldig, die Sensationslust des Betrachters zu wecken und auszunutzen? Ist es Kunstlern gelungen, diesem Vorwurf zu entgehen? Bezieht der Kunstler Stellung; ergreift er Partei; prangert er an? Goya hat mit seinem Zyklus Desastres de la Guerra die Kriegsdarstellung revolutioniert. Er gibt in seiner Kunst neue Antworten auf die aufgeworfenen Fragen und schafft es insbesondere durch die Konzentration auf einzelne grausame Szenen, dass der Betrachter sich dem Schrecken aussetzen muss. Goyas Desastres sind ein Wendepunkt der Kriegsdarstellung und gelten als „das bedeutendste Mahnmal der bildenden Kunst gegen den Krieg"(1) , das sich durch Goyas spezifische Formen