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Architektur zwischen Gestern und Morgen

Architektur zwischen Gestern und Morgen

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Die Burger der Deutschen Demokratischen Republik konnen in diesem Jahr mit Stolz auf das 25jahrige Bestehen ihres sozialistischen Staates zuruckblicken, eines Staates, den sie unter Fuhrung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei selbst aufgebaut und gestaltet haben.
Dieses Buch soll deshalb all jenen gewidmet sein, die mit ihren Leistungen dazu beigetragen haben, die Deutsche Demokratische Republik zu dem zu machen, was sie heute ist: ein in der Welt geachteter, aufstrebender sozialistischer Staat, der mit der Sowjetunion und den anderen Landern der sozialistischen Staatengemeinschaft fest verbunden ist. Mit dem Aufbau der sozialistischen Gesellschaftsordnung haben auch der Stadtebau und die Architektur in der DDR entscheidende Impulse erhalten. Die Entwicklung des Stadtebaus und der Architektur wurde, von der Partei der Arbeiterklasse weitsichtig gefordert, zu einem demokratischen Anliegen der ganzen Gesellschaft. Die Einflussnahme der Burger auf die Entwicklung der Architektur umfasst das breite Spektrum der sozialistischen Demokratie von der Tatigkeit der gewahlten Volksvertretungen und ihrer Rate bis zur aktiven Mitgestaltung ihrer Umwelt im Wettbewerb "Schoner unsere Stadte und Gemeinden - mach mit!". Das architektonische Schaffen hat damit den Charakter einer umfassenden, schopferischen Gemeinschaftsarbeit angenommen, in der das Volk zum Schopfer der neuen Architektur geworden ist. Der VIII. Parteitag der SED und das aus seiner sozialpolitischen Zielsetzung abgeleitete Wohnungsbauprogramm der DDR bis zum Jahre 1990 haben dem Schaffen der Architekten weit in die Zukunft reichende, begeisternde Perspektiven gegeben. Das Wohnungsbauprogramm ist geradezu ein Beispiel dafur, wie sich im Sozialismus die tagliche Sorge um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen mit revolutionarer Phantasie verbindet. Die Zukunft der sozialistischen Architektur wird unter diesen Bedingungen nicht zum Objekt utopischer Spekulation, sondern nimmt, getragen von der schopferischen Initiative aller Bauschaffenden, bereits heute auf den Baustellen unserer Republik, in Planen, Projekten und Forschungsergebnissen reale Gestalt an. In diesem Sinne soll hier die Leistung der Aktivisten der ersten Stunde, der vielen freiwilligen Aufbauhelfer, der Trummerfrauen, der Arbeiter auf den Baustellen unc in den Werken der Baumaterialienindustrie, der Ingenieure und Wisse schaftler, der Mitarbeiter staatliche Organe und nicht zuletzt der Architekten gewurdigt werden, die das neue architektonische Antlitz der DDR gestalteten.
Ohne einer umfassenden wissenschaftlichen Analyse vorgreifen zu wollen, soll mit dieser Arbeit versuc werden, ein Vierteljahrhundert Architekturentwicklung in der DDR darzustellen und zu werten. Eine solche Einschatzung der Fortschritti in der Architektur wird, wie mir scheint, am deutlichsten, wenn sie i den Rahmen von Vergangenheit uni Zukunft eingeordnet wird. Deshalb soll hier auch ein Ausblick auf die Architektur von morgen gewagt werden, der - wie ich hoffe -zugleich Anlass zur Diskussion und zum Meinungsstreit geben wird. Denn die Wurdigung der Leistunger von gestern und heute darf uns nich zur Selbstzufriedenheit verleiten. Sie soll vielmehr dazu beitragen, die Architekturentwicklung nach vorn, auf die neuen Aufgaben bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft zu orientierei.